Author Archives: Andrea

Tee und Kekse

Die Welt physikalisch gesehen (H. Joachim Schlichting): Kekse Tunken zum 2. Advent.

“Einen Keks in den Tee oder Kaffee zu tunken, entspricht nicht den allgemein akzeptierten Tischmanieren. Vielleicht nur deshalb, weil dabei leicht „Unfälle“ passieren können, bei denen die weiche und anhängliche Keksmaterie an Stellen geraten kann, wo sie nicht hingehört. Denn der eingetunkte und dadurch mehr oder weniger stark aufgeweichte Keks (wenn man denn überhaupt noch von „Keks“ sprechen kann) birgt die Gefahr entweder im Getränk zu versinken, was ein späteres Auslöffeln der Kekssuppe nach sich ziehen würde, oder auf dem Wege zum Mund unter dem eigenen Gewicht zu zerfallen und vom noch harten Teil, an dem er angefasst wird, abzufallen.
In der Praxis des Tunkens geübten Menschen gelingt es zwar meistens durch eine Kombination aus wohl berechneter Eintunkzeit und wohl dosiertem Schwung die Zeit- und Kräftebilanz so auszubalancieren, dass auch der weiche Teil auf der Bahn des schiefen Wurfs bleibt und sicher den Mund erreicht.”

Linnéa und ihre Brüder

WDR Doku: Kranke Kinder: Sterben kann ich, wenn ich tot bin. (YouTube, 43min; Erstausstrahlung im TV 2017)

“Er will auf dem Brett stehen, das hat sich Tjorben geschworen. Einmal die Welle reiten, solange es sein Körper noch kann.

Tjorben ist 10 Jahre, als der Autor Alexander Ruda anfängt, ihn und seine Familie zu begleiten. Er trifft Tjorben und seine Schwester Linnéa in Dänemark, in einem Surf Camp. Tjorben ist krank, genau wie sein älterer Bruder Finn. Beide leiden an Muskeldystrophie. Die statistische Lebenserwartung der an dieser Krankheit leidenden Menschen ist deutlich verkürzt.

Mutter Tanja (40) hält die Familie zusammen. Seit dem Tod ihres jüngsten Sohnes arbeitet sie als Trauerbegleiterin, weil sie mit ihren Erfahrungen anderen helfen möchte. Woher nimmt sie die Kraft, worin findet sie Halt? Wie überwinden sie und ihr Mann Frank (59) die dunklen Momente in der Familie? Die Angst, die Zweifel, die Wut auf das Schicksal? Und was bedeutet es für Tjorben (12) und Finn (15), ein verkürztes Leben vor sich zu haben? Muss man schneller leben? Intensiver?

Nach drei Tagen im Meer schafft er es: Tjorben reitet die Welle. Zum ersten Mal und vielleicht auch zum letzten Mal. Das aber ist ihm egal. In guten Zeiten zählt nur der Augenblick.”

Spoiler: Mirrors don’t flip left and right.

Minute Physics: Why Do Mirrors Flip Left & Right (but not up & down)? (Youtube, 3:23min) “This video is about why words flip left & right (aka horizontally) in a mirror but not up & down (aka vertically). The answer has to do with specular reflection, mirrors being like windows into another world (alternate universes, just with in and out flipped!), and transparency of the things we write on.”

Probably the best explanations I’ve seen/heard about mirrors so far.

“Women have their place in the world, but they do not belong in the Canyon of the Colorado.”

The Atavist Magazine: The Wild Ones. “People said that women had no place in the Grand Canyon and would likely die trying to run the Colorado River. In 1938, two female scientists set out to prove them wrong.”

“Not least among the journey’s many dangers, according to “experienced river men” who refused to give their names to the national newspapers covering the expedition, was the presence of women in the party. Only one woman had ever attempted the trip through the Grand Canyon. Her name was Bessie Hyde, and she’d vanished with her husband, Glen, on their honeymoon in 1928. Their boat was found empty. Their bodies were never recovered.

Unnamed sources told reporters that the two women in the crew were “one of the hazards, as they are ‘so much baggage’ and would probably need help in an emergency.” They were scientists—botanists, to be precise. “So they’re looking for flowers and Indian caves,” a river runner said. “Well, I don’t know about that, but I do know they’ll find a peck of trouble before they get through.”

In fact, Elzada Clover and Lois Jotter had come from Michigan with much hardier plants in mind. Tucked into side canyons, braving what Jotter called “barren and hellish” conditions, were tough, spiny things: species of cactus that no one had ever catalogued before. Clover and Jotter would become the first people to do so—if they survived.”

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