Category Archives: Environment

Diesel-Nachrüstung? Geht doch!

Deutsche Welle: Diesel-Nachrüstung? Geht doch!

Während die deutschen Autobauer weiter nur Software-Updates für Diesel anbieten, bietet ein Mittelständler aus Witten eine Hardware-Lösung an, die nicht nur bezahlbar, sondern vor allem effizient ist.

“Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) drängt zwar auf eine Nachrüstung der Hardware von Dieselfahrzeugen, doch die Automobilhersteller lehnen eine Kostenübernahme ab und halten eine Softwareupdate für ausreichend.

Dabei gibt es eine Hardware, die die Stickoxidwerte nachweislich sogar unter die Euro 6-Grenze von 80 Milligramm pro Kilometer drücken kann. Zum Nachrüstungspreis von rund 3000 Euro.

Entwickelt hat dieses System das Zulieferunternehmen Twintec in Witten in Nordrhein-Westfalen, ein auf Abgasnachbehandlung spezialisiertes Tochterunternehmen der Baumot-Gruppe.
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Im Prinzip ist dieses System reif für die Serienproduktion. Schon bei der Entwicklung habe man nach den Worten von Marcus Hausser immer darauf geachtet, “dass wir Großserienkomponenten verwenden. Zum einen wegen der Dauerhaltbarkeit, zum anderen natürlich aber auch wegen der Verfügbarkeit. Und nicht zuletzt auch wegen des Preises.”

Ein halbes Grad Unterschied

Deutsche Welle: Klimawandel begrenzen, um Arten zu schützen. “Naturschützer kämpfen dafür, Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Klimaschutz ist möglicherweise eine Schlüsselmaßnahme. Er könnte die Tiere bewahren, von denen wir am abhängigsten sind.”

“Die Forscher untersuchten drei Szenarios: eine Erderwärmung von 1,5 Grad, 2 Grad und von 3,2 Grad Celsius. Auf letzteren Wert laufen wir derzeit zu, wenn alle Länder ihre international abgegeben Versprechen in punkto CO2-Emissionsreduktion einhalten.

Nach derzeitigem Verlauf würden bis zum Jahr 2100 etwa 49 Prozent aller Insekten, 44 Prozent aller Pflanzen und 26 Prozent aller Wirbeltiere die Hälfte ihres Lebensraum verlieren. Beschränkt sich die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius, wären es noch 18%, 16% beziehungsweise 8%. Und bei einer Erwärmung von 1,5 Grad Celsius erniedrigt sich die Zahl der betroffenen Arten auf 6% der Insekten, 4% der Pflanzen und 4% der Wirbeltiere. In dem Fall hätte quasi der Großteil der weltweiten Arten Glück gehabt.

“Die aktuelle Studie bestätigt frühere Erkenntnisse, dass der Klimawandel die Biodiversität bedroht”, sagt Tiffany Knight vom deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung in Leipzig. “Es gibt klare und eindeutige Belege dafür, dass der Klimawandel bereits die geographische Verbreitung, die Häufigkeit und die Migrationsmuster von Arten beeinflusst hat und damit die Biodiversität des Planeten bedroht.”

Aber, so fügt die hinzu: “Wenn wir als globale Gemeinschaft die Ziele des Pariser Klima-Abkommens erreichen oder übertreffen können, dann können wir einige der prognostizierten dramatischeren Verluste verhindern, die fatale Folgen für uns Menschen hätten.” “

Wolves in Scotland?

NPR parallels: Landowner Aims To Bring Wolves Back To Scotland, Centuries After They Were Wiped Out.

“When wolves were reintroduced to Yellowstone National Park in 1995, they had dramatic impacts on parts of Northwestern United States. Decades later, a wealthy landowner wants to try a limited version of that experiment — in the Scottish Highlands.

Englishman Paul Lister is hoping to see the ancient Caledonian Forest of Scotch pine, alder and mountain ash regenerated, and wildlife long absent from the Highlands return. But as happened with the Yellowstone project, he’s running into strong opposition.”

Umweltschutz?

Heute gleich zwei Meldungen in der Deutschen Welle:

Neuer Verdacht auf Diesel-Betrug bei Audi. “Dieselkrise und kein Ende: Audi drohen verpflichtende Rückrufe von Tausenden von Fahrzeugen. Und VW-Konzernchef Diess soll laut Berichten in den USA ausgesagt haben.”

Tourismus schadet dem Klima mehr als bisher angenommen. “Acht Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen gehen auf das Konto des weltweiten Tourismus. Das hat ein Forscherteam der Universität Sydney in einer neuen Studie berechnet.”

Ice Age megafauna left tracks on Alkali Flat

The Conversation: How to hunt a giant sloth – according to ancient human footprints.

“Rearing on its hind legs, the giant ground sloth would have been a formidable prey for anyone, let alone humans without modern weapons. Tightly muscled, angry and swinging its fore legs tipped with wolverine-like claws, it would have been able to defend itself effectively. Our ancestors used misdirection to gain the upper hand in close-quarter combat with this deadly creature.

What is perhaps even more remarkable is that we can read this story from the 10,000-year-old footprints that these combatants left behind, as revealed by our new research published in Science Advances. Numerous large animals such as the giant ground sloth – so-called megafauna – became extinct at the end of the Ice Age. We don’t know if hunting was the cause but the new footprint evidence tells us how human hunters tackled such fearsome animals and clearly shows that they did. “

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