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“Einfach einsteigen und mitfahren!”

Deutsche Welle: Luxembourg makes public transport free.

“Luxembourg has become the first country in the world to provide public transport for free. The small EU hub aims to boost tram, train and bus usage and rid itself of traffic jams blamed on commuters using private cars.”

Deutsche Welle: Ab sofort kostenfreie Fahrt mit Bus und Bahn in Luxemburg. “Als erstes Land der Welt hat Luxemburg fast alle öffentlichen Verkehrsmittel gratis gemacht: Ab sofort braucht man in dem kleinen Großherzogtum für Bus, Bahn und Straßenbahn in der Regel keine Tickets mehr.”

“Der kostenfreie Transport ist Teil eines großen Konzepts zur Verkehrswende in Luxemburg. Parallel dazu werden Bus- und Bahnlinien massiv ausgebaut. Allein auf der Schiene investiert das Land von 2018 bis 2027 gut vier Milliarden Euro. Der kostenfreie ÖPNV beschert dem Luxemburger Staat Mehrausgaben von 41 Millionen Euro im Jahr. Viele Grenzgänger aus Frankreich, Belgien und Deutschland fahren ebenso wie die Mehrheit der Einheimischen des kleinen Großherzogtums mit ihrem Wagen zur Arbeit; Staus an der Grenze sowie im Zentrum der Hauptstadt sind an der Tagesordnung.

Eigentlich hatte der Gratis-Transport am Sonntag (1. März) losgehen sollen. Wegen der Feiern am Samstag hat die Regierung vor wenigen Tagen entschieden, den Start einen Tag vorzuziehen. “Das Interesse weltweit ist riesig”, resümiert Minister Bausch.”

“Schneemangel wird den Tourismus nachhaltig verändern”

Deutsche Welle: Skiurlaub trotz Klimawandel: Geht das? “Mehr Schneekanonen, Lifte und Seilbahnen: Um den ausbleibenden Schnee zu kompensieren, rüsten viele Skigebiete mächtig auf – trotz Kritik von Umweltschützern. Andere hingegen setzen auf einen sanfteren Wintertourismus.”

“Verantwortlich für die Klimaverträglichkeit eines Skiurlaubs sind allerdings weniger die Schneekanonen und Seilbahnen, sondern vielmehr die Winterurlauber selbst. Rund 70 Prozent des CO2-Ausstoßes entstehen durch ihre An- und Abreise. Viele Skitouristen kommen immer noch mit dem Auto in die Alpen, sodass die Luft in den Alpentälern erheblich belastet ist. Umweltfreundliche Alternativen gäbe es genug, man müsse sie nur nutzen, meint Werner Bätzing: “Die Alpen liegen mitten in Europa und sind extrem gut mit dem Zug zu erreichen.” Einige Skigebiete könnten direkt mit der Bahn, viele mit einem Shuttlebus angefahren werden.”

Ich würde sagen, die Frage sollte nicht heißen “Geht das?”, sondern “Skiurlaub – muss das sein?”

“Stößt der Tourismus in den Alpen an seine Grenzen?”

SWR Doku: Alpenrausch im Klimawandel – Der Ausverkauf der Berge. (YouTube, 45min) “Der Kampf um die Urlauber in den Alpen wird immer härter. Durch den Klimawandel sind viele Skigebiete nicht mehr schneesicher. 70 bis zu 90 Prozent der Pisten müssen dabei ständig künstlich beschneit werden. Um den Skizirkus trotz Klimawandel in Gang zu halten, schrecken viele Betreiber auch vor illegalen Baumaßnahmen am Berg nicht zurück. Doch mittlerweile regt sich Widerstand bei den Einheimischen, die sich gegen solche Maßnahmen und gegen extremen Massentourismus wehren. Sie sehen nicht nur die Natur in Gefahr, sondern auch das soziale Leben in ihren Dörfern.” (Ursprünglich im Januar 2019 ausgestrahlt.)

“Women have their place in the world, but they do not belong in the Canyon of the Colorado.”

The Atavist Magazine: The Wild Ones. “People said that women had no place in the Grand Canyon and would likely die trying to run the Colorado River. In 1938, two female scientists set out to prove them wrong.”

“Not least among the journey’s many dangers, according to “experienced river men” who refused to give their names to the national newspapers covering the expedition, was the presence of women in the party. Only one woman had ever attempted the trip through the Grand Canyon. Her name was Bessie Hyde, and she’d vanished with her husband, Glen, on their honeymoon in 1928. Their boat was found empty. Their bodies were never recovered.

Unnamed sources told reporters that the two women in the crew were “one of the hazards, as they are ‘so much baggage’ and would probably need help in an emergency.” They were scientists—botanists, to be precise. “So they’re looking for flowers and Indian caves,” a river runner said. “Well, I don’t know about that, but I do know they’ll find a peck of trouble before they get through.”

In fact, Elzada Clover and Lois Jotter had come from Michigan with much hardier plants in mind. Tucked into side canyons, braving what Jotter called “barren and hellish” conditions, were tough, spiny things: species of cactus that no one had ever catalogued before. Clover and Jotter would become the first people to do so—if they survived.”

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