Intensivpfleger: “Wir müssen’s ja irgendwie hinkriegen. Wir können nicht sagen: Mehr geht nicht mehr.”

SWR Doku: Die Lebensretter – Klinikpersonal im Dauereinsatz gegen Corona. (YouTube, 45:16min)

“Der Arzt und Autor Patrick Hünerfeld hat von Anfang der Pandemie bis jetzt Patient*innen und Ärzt*innen im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 in der Freiburger Uniklinik begleitet. Der Film erzählt die bewegenden Geschichten dieser Menschen. Die zweite Welle trifft die Krankenhäuser nun erneut. Wieder stehen die Mediziner*innen vor der Frage, wie es gelingen kann, die steigende Anzahl der Intensivpatienten zu betreuen und zugleich den regulären Krankenhausbetrieb aufrechtzuerhalten.
Barbara – selbst Ärztin – war eine der ersten Corona-Patientinnen in Deutschland. Auf der Intensivstation der Freiburger Uniklinik kämpfte sie ums Überleben. Schließlich besiegtem sie das Virus. Wie geht es Barbara heute? Wie hat sie es geschafft, sich zurück ins Leben zu kämpfen und welche Langzeitfolgen hat die Erkrankung?
Auch Clemens ist nur knapp dem Tod entkommen. Er war monatelang auf der Intensivstation, dabei knapp drei Wochen an der Herz-Lungenmaschine. Noch immer kämpft er mit den Folgen seiner Corona-Erkrankung. Wir begleiten Clemens und seine Familie durch diese Monate, in denen das Corona-Virus ihr Leben für immer verändert hat.
Fälle wie die von Barbara und Clemens zeigen eindrücklich, wie Ärzte und Ärztinnen seit der ersten Corona-Infektionswelle um das Leben von Erkrankten mit schweren Verläufen kämpfen. Um genügend Intensivbetten für die steigende Anzahl an Corona-Patient*innen bereitzustellen, mussten planbare Operationen verschoben werden, Ärzt*innen und Pflegepersonal mussten lernen, wie die neuartige Krankheit am besten therapiert werden kann. Dabei haben sie viel darüber gelernt, was das Virus im Körper anrichtet und wie sich die Krankheit bekämpfen lässt.

Im Sommer nahm die Zahl der Corona-Infizierten zunächst ab, doch die zweite Welle trifft die Krankenhäuser nun erneut. Wieder stehen die Mediziner*innen vor der Frage, wie es gelingen kann, die steigende Anzahl der Intensivpatienten zu betreuen und zugleich den regulären Krankenhausbetrieb aufrechtzuerhalten. Zudem fehlt es an geschulten Pflegekräften, um die Patient*innen in den Intensivstationen zu versorgen. Wie kann es gelingen, auch die zweite Infektionswelle in den Griff zu kriegen?”

“The amount of death with covid is profound”

The Washington Post: What seven ICU nurses want you to
know about the battle against covid-19
.

“They have been at this for almost a year. While politicians argued about masks, superspreader weddings made the news, a presidential election came and went, and at least 281,000 Americans died, nurses reported for work. The Post asked seven ICU nurses what it’s been like to care for the sickest covid patients. This is what they want you to know.”

“Gründlichkeit geht vor Geschwindigkeit”

Deutsche Welle: Corona-Impfungen in der EU voraussichtlich ab Januar. “Die EU startet die Überprüfung der Impfstoffe von Biontech-Pfizer und Moderna. Die bedingte Zulassung wird wohl Ende Dezember bis Mitte Januar angekündigt, Impfungen könnten in Europa nach Neujahr beginnen.”

“Die Anträge des deutsch-amerikanischen Unternehmens Biontech-Pfizer und des US-Herstellers Moderna auf Zulassung der ersten zwei COVID-19-Impfstoffe in der Europäischen Union sind jetzt bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam eingegangen. Über den in Deutschland entwickelten Impfstoff soll voraussichtlich am 29. Dezember entschieden werden, über das US-Produkt am 14. Januar. Wenn alles läuft wie erhofft, könnten danach in der Europäischen Union ab Anfang Januar die ersten Impfungen mit dem Biontech-Präparat beginnen.”

“AfD hat überhaupt keine Inhalte”

Deutsche Welle: AfD im Bundestag: Der kalkulierte Eklat. “Ein Jahr vor der Bundestagswahl in Deutschland setzt die rechte Partei AfD auf Eskalation. Ihr Vorbild: Donald Trump. Die Methode ist zerstörerisch – am Ende vielleicht sogar für die Partei selbst.”

“Die Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin, die sich unter anderem gegen Rechtsextremismus einsetzt, bewertet die Aktion als Teil einer Medienstrategie der Partei. Die AfD wolle Misstrauen säen und den politischen Gegner vorführen. “Rechte Aktivisten haben das Ziel, die Demokratie, politische Gegner und die demokratischen Institutionen zu delegitimieren.”

Die Stiftung hat in einer aktuellen Studie das Verhalten sogenannter “rechts-alternativer” Gruppen in den Sozialen Medien ausgewertet – unter ihnen auch die AfD. Die Gruppen erreichen auf YouTube, Facebook und Twitter ein Millionenpublikum. Der YoutTube-Kanal der AfD-Bundestagsfraktion gehört zu einem der einflussreichsten im rechten Spektrum.

Als Hauptziel beobachtet die Stiftung dabei, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben. In der Studie von 2020 heißt es: “Rechts-alternative Akteur*innen möchten eine Ideologie verbreiten, die (noch) keine Mehrheitsmeinung ist und sich in Teilen auch abseits der demokratischen Grundwerte bewegt. Deshalb versuchen sie, die allgemein akzeptierten Grenzen des öffentlichen Diskurses durch ständige Tabubrüche zu verschieben. Dies geschieht strategisch, schrittweise und kontinuierlich.”
[…]
Experten beobachten, dass diese Strategie von einer stetigen Radikalisierung geprägt ist. Denn um dauerhaft in den Schlagzeilen zu bleiben, müssen die Botschaften immer radikaler werden. Donald Trump hat es in seiner Amtszeit vorgemacht.

Diese Radikalisierung birgt aber auch für die AfD selbst zwei Gefahren. Zum einen ist sie inhaltsleer. Denn die einfachen Botschaften für die eigenen Zielgruppen erlauben keine tiefere Debattenkultur.

Für Britta Haßelmann von der Partei “Die Grünen” ist das auch eine der größten offenen Flanken der AfD im bevorstehen Bundestags-Wahlkampf: “Es muss uns gelingen deutlich zu machen, dass die AfD überhaupt keine Inhalte hat und keine Antworten auf die großen Zukunftsfragen: weder auf die Corona-Pandemie, noch auf die Klimakrise oder auf soziale Fragen. Diese Konzeptionslosigkeit müssen wir herausarbeiten.””