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“Noch haben wir – u.a. durch ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem – einen Vorsprung, den man aber nicht verspielen darf.”

NRD Info: Podcast: Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten.

Seit 26.02.2020 erscheint täglich eine Folge von ca. 30min Dauer. Alternative für Leute, die lieber lesen: Coronavirus-Update – Die Podcast-Folgen als Skript.

“Sars-CoV-2, das neue Coronavirus, hat sich zuerst in China ausgebreitet und ist nun Tag für Tag in den Schlagzeilen. Doch wie können wir so viele Menschen wie möglich so fundiert wie möglich informieren – ohne dabei unnötige Panik zu verbreiten? NDR Info Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig spricht jeden Tag mit einem der führenden Virus-Forscher Deutschlands: Christian Drosten, dem Leiter der Virologie in der Berliner Charité.

Welche Spur verfolgt die Forschung aktuell? Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Ansteckung und Krankheitsverlauf? Ist die Aufregung um das neue Virus überhaupt angemessen? Und: Wie ergeht es den Forschern persönlich in diesen Tagen?”

“Wirksamstes Mittel gegen Coronavirus ist Zeit”

Deutsche Welle: Erste Corona-Todesfälle in Deutschland. “In Deutschland gibt es die ersten beiden Todesfälle wegen des Coronavirus. Es handele sich um eine Person in Heinsberg und eine in Essen, teilte das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mit.”

“Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte einen energischen Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und wies auf eine drohende Infektionswelle in den nächsten Monaten hin. “Das wirksamste Mittel gegen das Virus ist, seine Ausbreitung zu verlangsamen”, sagte Merkel, die sich bisher kaum zu der Epidemie geäußert hatte. Gleichzeitig warnte sie vor falschen Hoffnungen. Das Virus werde sich weiter auch in Deutschland verbreiten. Aber es gehe darum, das Tempo so weit wie möglich zu drosseln. “Wir erarbeiten uns also wertvolle Zeit”, sagte die Kanzlerin”.

Dazu: Begrüßungen in Zeiten des Coronavirus.

“Einfach einsteigen und mitfahren!”

Deutsche Welle: Luxembourg makes public transport free.

“Luxembourg has become the first country in the world to provide public transport for free. The small EU hub aims to boost tram, train and bus usage and rid itself of traffic jams blamed on commuters using private cars.”

Deutsche Welle: Ab sofort kostenfreie Fahrt mit Bus und Bahn in Luxemburg. “Als erstes Land der Welt hat Luxemburg fast alle öffentlichen Verkehrsmittel gratis gemacht: Ab sofort braucht man in dem kleinen Großherzogtum für Bus, Bahn und Straßenbahn in der Regel keine Tickets mehr.”

“Der kostenfreie Transport ist Teil eines großen Konzepts zur Verkehrswende in Luxemburg. Parallel dazu werden Bus- und Bahnlinien massiv ausgebaut. Allein auf der Schiene investiert das Land von 2018 bis 2027 gut vier Milliarden Euro. Der kostenfreie ÖPNV beschert dem Luxemburger Staat Mehrausgaben von 41 Millionen Euro im Jahr. Viele Grenzgänger aus Frankreich, Belgien und Deutschland fahren ebenso wie die Mehrheit der Einheimischen des kleinen Großherzogtums mit ihrem Wagen zur Arbeit; Staus an der Grenze sowie im Zentrum der Hauptstadt sind an der Tagesordnung.

Eigentlich hatte der Gratis-Transport am Sonntag (1. März) losgehen sollen. Wegen der Feiern am Samstag hat die Regierung vor wenigen Tagen entschieden, den Start einen Tag vorzuziehen. “Das Interesse weltweit ist riesig”, resümiert Minister Bausch.”

“The story of my grandmother confused people, especially Jewish Americans, who understandably assume that any story about escaping the war to the US is a happy one.”

The Guardian: I could never understand my grandmother’s sadness – until I learned her tragic story. “My French grandmother came to the US to escape the Nazis. What did a box of letters and photographs reveal about the sacrifice she made?” By Hadley Freeman.

“It is probably no coincidence that I finally committed in the shadow of the Brexit referendum and Donald Trump’s election. Neither of these political shifts were about keeping out the Jews, but they were about keeping out immigrants, and the story of the Glasses was one of immigration, from Poland to France, and France to America. Alongside that, antisemitism was on the rise throughout Europe in a way I never thought I’d see in my lifetime, on both the right and the left. A 2018 survey found that one in five Europeans believe Jews have “too much influence in the media and politics”. In France, antisemitic acts rose by 74% between 2017-2018. As I was writing, furious arguments raged across British politics about antisemitism, particularly within the Labour party, where non-Jews on the left suddenly felt very comfortable telling Jews that they knew better what is and isn’t antisemitic. At the same time, reports of antisemitic acts in Britain rose every year as I worked on the book, culminating in 2019 with 1,805 incidents, the highest number in 35 years. Meanwhile, 41% of Americans now don’t even know what Auschwitz is. Reading these news stories quashed any concerns I had that writing about the past, or my family, was self-indulgent.”

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