Urlaub gucken

WDR: Wunderschön: Kleinwalsertal – Öko-Urlaub in Österreich. Sendung vom 16.09.2018, Dauer 01:28:31 Std., in der Mediathek verfügbar bis 15.09.2019.

“Es ist ein kleines, überschaubares Tal, in dem Nachhaltigkeit gepflegt wird; es liegt in Österreich, ist aber nur von Deutschland aus erreichbar: das Kleinwalsertal. Tamina Kallert taucht ein in die hochalpine Bergkulisse und trifft Menschen, die etwas für ihre Heimat tun – und für die Natur, in der sie leben.”

André und ich waren im Sommer 2015 für eine Woche im Kleinwalsertal und haben viele der gezeigten Hütten besucht und Berge erwandert. Wirklich wunderschön!

“Supreme Court nominees should be held to a higher standard.”

The Washington Post: California professor, writer of confidential Brett Kavanaugh letter, speaks out about her allegation of sexual assault.

“Earlier this summer, Christine Blasey Ford wrote a confidential letter to a senior Democratic lawmaker alleging that Supreme Court nominee Brett M. Kavanaugh sexually assaulted her more than three decades ago, when they were high school students in suburban Maryland. Since Wednesday, she has watched as that bare-bones version of her story became public without her name or her consent, drawing a blanket denial from Kavanaugh and roiling a nomination that just days ago seemed all but certain to succeed.

Now, Ford has decided that if her story is going to be told, she wants to be the one to tell it.
[…]
[Her husband] said he expects that some people, upon hearing his wife’s account, will believe that Kavanaugh’s high school behavior has no bearing upon his fitness for the nation’s high court. He disagrees.

“I think you look to judges to be the arbiters of right and wrong,” Russell Ford said. “If they don’t have a moral code of their own to determine right from wrong, then that’s a problem. So I think it’s relevant. Supreme Court nominees should be held to a higher standard.”

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“Ein folgenreicher Bestseller aus der Nazizeit”

Die Zeit: Warum Hitler bis heute die Erziehung von Kindern beeinflusst. “Für eine Generation aus Mitläufern forderten die Nazis von Müttern, die Bedürfnisse ihrer Kinder zu ignorieren. An den zerrütteten Beziehungen leiden noch die Enkel.” Eine Analyse von Anne Kratzer.

1934 veröffentlichte die Ärztin Johanna Haarer ihren Ratgeber Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind. Das Buch verkaufte sich 1,2 Millionen Mal und wurde zur NS-Zeit eine Grundlage für die Erziehung in Kindergärten und Heimen sowie für die Reichsmütterschulungen.

In ihrem Werk empfiehlt Haarer Müttern, ihre Kinder möglichst bindungsarm aufwachsen zu lassen. Weine das Kind, solle man es schreien lassen. Übermäßige Zärtlichkeiten seien in jedem Fall zu vermeiden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fürchten, dass dies bei betroffenen Kindern zu einer Bindungsstörung geführt hat, die diese seitdem von Generation zu Generation weitergeben. Randomisiert-kontrollierte Studien, die den Einfluss von Haarers Erziehungsphilosophie untersuchen, gibt es jedoch nicht.

Der fotografierende Rettungssanitäter

ze.tt: 30 Jahre später: Fotograf zeigt mit Damals-heute-Fotos, wie sich Menschen verändern. “Chris Porsz fotografierte in den Siebzigern und Achtzigern Passant*innen auf den Straßen seiner Heimatstadt in Ost-England. Sein Projekt zeigt, welche Auswirkungen es auf eine Gesellschaft und ihre Menschen hat, wenn die Zeit vergeht.” Mit 27 Fotos von damals und heute.

Urheberrechtsreform in der EU

Die Zeit: Europa-Abgeordnete stimmen für Reform des Urheberrechts. “Google oder YouTube sollen Künstler vergüten, wenn deren Inhalte auf ihren Plattformen angeboten werden. Kritiker fürchten Zensur durch die Urheberrechtsreform.”

Die Zeit: Urheberrechtsreform: Diese Überschrift dürfen Sie künftig nicht mehr zitieren. “Die Lobbyarbeit ist aufgegangen: Die EU-Urheberrechtsreform belohnt die Verlage. Für uns alle ist sie desaströs. Die freie Verbreitung von Informationen ist in Gefahr.” Ein Kommentar von Lisa Hegemann.

Wenn diese Urheberrechtsreform in dieser Form in Kraft tritt, kann ich – zusammen mit allen anderen Webloggern in der EU – mein Blog dichtmachen. Dann dürfte ich nämlich hier statt dem obigen Text nur schreiben:

Hier, lest mal diesen Artikel und den Kommentar dazu auf Zeit online. Es geht um die Reform des EU-Urheberrechts.