Category Archives: Health

Keimschleudern

Deutsche Welle: Achtung Bakterien: Keime im Händetrockner. “Händetrockner in öffentlichen Toiletten sind Bakterien-Schleudern. Sie sollten verboten werden, sagen Wissenschaftler. Warum? Die Menschen waschen sich nicht richtig die Hände.”

“Die Forscher glauben, dass Händetrockner an öffentlichen Orten wie Krankenhäusern deshalb verboten werden sollten. Papierhandtücher, so die Forscher, absorbieren den Großteil des Wassers – und somit auch die Bakterien, die nach dem Händewaschen noch auf den Händen vorhanden sind. Diese Bakterien können dann nicht mehr im Raum verteilt werden.

Wichtig ist auch, dass Menschen sich nach der Toilettennutzung immer sorgfältig mit warmem Wasser und Seife die Hände waschen. Wer die Wahl hat, trocknet sich lieber mit Papier die Hände ab.”

“[R]efusing to accommodate pregnant women is often completely legal”

The New York Times: Miscarrying at Work: The Physical Toll of Pregnancy Discrimination. “Women in strenuous jobs lost their pregnancies after employers denied their requests for light duty, even ignoring doctors’ notes, an investigation by The New York Times has found.”

“One evening in January 2014, after eight hours of lifting, Erica Hayes ran to the bathroom. Blood drenched her jeans.

She was 23 and in the second trimester of her first pregnancy. She had spent much of the week hoisting the [Verizon] warehouse’s largest boxes from one conveyor belt to the next. Ever since she learned she was pregnant, she had been begging her supervisor to let her work with lighter boxes, she said in an interview. She said her boss repeatedly said no.

She fainted on her way out of the bathroom that day. The baby growing inside of her, the one she had secretly hoped was a girl, was gone.

“It was the worst thing I have ever experienced in my life,” Ms. Hayes said.”

Stromversorgung ist auch trotz Kohleausstieg gesichert

Deutsche Welle: Braunkohle vom Hambacher Forst wird nicht mehr gebraucht. “Wissenschaftler sind sich einig: Für den deutschen Strombedarf wird die Braunkohle unter dem Hambacher Wald auch langfristig nicht gebraucht. Auf die Rodung könnte verzichtet werden – wenn es die Politik wollte.”

“Aus dem Abschaltplan der Fraunhofer-Forscher lassen sich auch die Braunkohlemengen genau ermitteln, welche vor allem die Kraftwerke Niederaußem und Neurath in den nächsten Jahren noch benötigen werden. Diese beiden Kraftwerke werden aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler versorgt. Von heute bis 2030 benötigen sie demnach noch 250 bis 280 Millionen Tonnen Braunkohle.

Nach Angaben der Forscher liegen in den beiden Tagebauen Hambach und Garzweiler aber noch deutlich über 2000 Millionen Tonnen.

Würde die Politik diesen Vorschlag auch aus Klimaschutzgründen verfolgen, so wäre eine Rodung des Hambacher Waldes für die deutsche Energiesicherheit nicht mehr nötig, lautet ein Fazit der Autoren.

[…]

Der zügige Braunkohleausstieg in NRW sei wegen der Schäden bei der Verstromung zudem aber auch “wirtschaftlich vorteilhaft”. Hohe gesellschaftliche Kosten ließen sich durch den Kohleausstieg vermeiden, betont auch das Umweltbundesamt (UBA). Allein im Jahr 2016 entstanden der Gesellschaft verdeckte Mehrkosten durch Gesundheits- und Umweltschäden aus der deutschen Verstromung von Kohle in der Größenordnung von über 46 Milliarden Euro, so das UBA .

Würden auch diese Kosten bei der Betrachtung des Kohleausstiegs berücksichtigt, so wird deutlich, wie günstig ein Kohleausstieg für die Gesellschaft sein kann, selbst dann, wenn die Entschädigungszahlungen an die betroffenen Energiekonzerne sehr großzügig sind.

Laut RWE-Angaben liegt der Gewinn beim Betrieb von Braunkohlekraftwerken derzeit bei etwa drei Cent pro Kilowattstunde. Nach Angaben des UBA entstehen dabei zugleich aber Gesundheits- und Umweltschäden von über 19 Cent pro Kilowattstunde, die von den Bürgern als Krankenkassenbeiträge und Steuern getragen werden. Kohle und vor allem Braunkohle ist demnach in der Gesamtbetrachtung die teuerste Energie.”

“What is now called resisting is often Americans simply helping others: a concept so alien to the Trump administration that it is labelled as subversive.”

The Globe and Mail Opinion, by Sarah Kendzior: The resistance to Donald Trump is not what you think. “There is no unified, hierarchical group on the periphery trying to overthrow the U.S. government. There are only regular people, in every city, hoping for better, and trying to rescue the America they once knew”.
Sarah Kendzior is the author of The View From Flyover Country and the co-host of the podcast Gaslit Nation.

“There is no question that most Americans disapprove of Mr. Trump and the GOP. The question for November is whether dissent matters in the face of an increasingly autocratic regime, one whose disregard for rule of law is unparalleled in U.S. history, and one that may have engaged in voter suppression and one whose associates are being investigated for whether they collaborated with operatives of hostile states to win the previous election. The midterms have become an existential matter: Will we salvage our damaged democracy, or lose what rights remain? For non-white Americans, immigrants, women, LGBTQ Americans and other groups targeted by the administration, there is nothing abstract about this inquiry.

I spent most of the year on the road in America, and I don’t think we, as a people, are as cruel or mercenary as those who represent us. Political activists and Democrats are not as disorganized as pundits claim. Everything sounds confusing when you listen for a coherent message, and what you hear instead is an anguished cry. But at least that cry is honest. That cry means people still care. The worst sound, these days, is silence.”

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“Je besser die Bildung, desto schlechter die Augen “

Deutsche Welle: Brille nötig: Kurzsichtig durchs Smartphone. “In 30 Jahren wird jeder zweite Mensch kurzsichtig sein. Schuld ist auch die übermäßige Nutzung von elektronischen Medien, vor allem bei Kindern. Dabei läßt sich Kurzsichtigkeit leicht vermeiden.”

“Der ständige Blick auf den Bildschirm kann vor allem Kinderaugen reizen, ermüden und austrocknen. Eine übermäßige Nutzung von elektronischen Medien führt nach Ansicht der Wissenschaftler aber nicht nur zu mehr Kurzsichtigkeit, es leidet auch das räumliche Vorstellungsvermögen. Verschwommenes Sehen oder Schielen können die Folge sein. “