Archive for July, 2006

“There’s Treasure Everywhere”

Thursday, July 20th, 2006

Calvin and Hobbes von Bill Watterson ist mein liebster Comic. Vor ein paar Wochen wurde ich aufmerksam, als in der Lehrerrundmail zu lesen, war dass Amazon The Complete Calvin and Hobbes (in englischer Sprache) zum Schnäppchenpreis anbietet, aber ich habe es dann doch nicht gleich gekauft. Natürlich stieg der Preis innerhalb weniger Tage wieder an.

Gestern habe ich dann entdeckt, dass es die Sammlung bei Amazon erneut zu einem sehr günstigen Preis gibt, nämlich für EUR 63,89 (weniger als der halbe Preis!). Trotz der angegebenen Lieferzeit von drei bis sechs Tagen klingelte heute Mittag schon der Postbote an meiner Tür und überreichte mir ein überraschend schweres Paket. Die Bücher sind wirklich hochwertig mit Leineneinband und schickem Schuber. Hab’ gleich angefangen zu lesen, aber es kann eine Weile dauern, bis ich sie durchhabe. Calvin-und-Hobbes-Fans sei diese Edition wärmstens empfohlen – sie eignet sich aufgrund des Gewichts (über 10 kg!) nur leider nicht unbedingt als Lektüre für’s Schwimmbad. 😉

P.S.: Hat jemand Interesse an There’s Treasure Everywhere und/oder The Indispensable Calvin and Hobbes? Die hätte ich jetzt übrig…

… und wo hast du gewohnt?

Thursday, July 20th, 2006

Carola schreibt anlässlich des anstehenden Umzugs über ihre bisherigen Wohnungen. Da das Thema bei uns jetzt auch wieder aktuell wird, schließe ich mich mal an.

Nach dem Abitur zog ich – gerade 19 Jahre alt geworden – aus dem elterlichen Haus in Norddeutschland in ein möbliertes Zimmer in Hannover. Dieses hatte einen gewissen 60er-Jahre-Charme, der besonders durch den schmuddelig-grünen Cocktailsessel und Vermieters (Omas?) alten Wohnzimmerschrank (von mir als Kleider- und Geschirrschrank genutzt) unterstrichen wurden. Die Küche, die ich mit einer anderen Studentin teilte, bestand aus einem Kühlschrank und zwei Kochplatten auf dem fensterlosen Flur, das Bad war im Gang gegenüber. Dort musste man auch Wasser zum Geschirrspülen holen.

Als meine jüngere Schwester das Zimmer zum ersten Mal sah, veranlasste es sie spontan zu dem Ausruf, wenn man als Studentin so wohnen müsse, wolle sie niemals studieren!

Ganz so extrem sah ich das nicht, war ich doch unter der Woche sowieso mehr an der Uni und weniger zu Hause und fuhr am Wochenende zum Wäschewaschen zu meinen Eltern. Dennoch hatte ich nach eineinhalb Jahren die Nase voll und beschloss, an den schwarzen Brettern der Uni nach einer neuen Bleibe Ausschau zu halten. Auf Anhieb fand ich einen Aushang für ein Zimmer in einer 2er-WG mit guter Straßenbahnanbindung. Die Mitbewohnerin/Untervermieterin war eine Studentin aus Ostfriesland (Hallo Julia!), die mich nach der Zimmerbesichtigung spontan zum Tee einlud und beschloss, dass ich kompatibel geug sei und das Zimmer haben könne. Es war etwa 15 Quadratmeter groß, zur Wohnung gehörte noch eine große Küche mit Balkon und ein kleines Bad.

Hier hätte ich den Rest meiner Studienzeit glücklich und zufrieden verbracht, wenn ich nicht kurz darauf einen netten Physikstudenten in Bonn kennen gelernt hätte… Nach einem Jahr wurde das Bahnfahren zwischen Bonn und Hannover uns zu dumm, und da uns Bonn besser gefiel als Hannover, beschloss ich 1997, Niedersachsen zu verlassen und an den Rhein zu ziehen.

Die Wohnungssuche in Bonn (damals noch Bundeshauptstadt) war noch schwieriger als in Hannover, aber nach zwanzig oder dreißig hässlichen Kellerlöchern und abenteuerlichen WG-Zimmern fand ich endlich eine kleine Einzimmerwohnung. Sie bestand aus einem Zimmer von drei mal vier Metern, einer Küche mit eingebauter Dusche und einem separaten WC. Insgesamt waren es keine 20 Quadratmeter, in der Küche hing der Fußboden durch, nachdem meine Waschmaschine durchs Fenster ihren Weg hinein gefunden hatte (die Küchentür war zu schmal), und die sanitären Anlagen waren updatebedürftig, aber ich war froh, eine bezahlbare Wohnung in Uni- und Andrénähe gefunden zu haben.

Hier hauste ich etwa eineinhalb Jahre, aber ich verbrachte mehr und mehr Zeit in Andrés marginal größerer Wohnung und kam irgendwann nur noch zum Wäschewaschen nach Hause. So beschlossen wir, gemeinsam eine größere Wohnung zu suchen. Inzwischen war die Regierung auf dem Weg nach Berlin, so dass die Wohnungssuche wesentlich einfacher wurde. Der Zufall wollte es, dass ein Kollege von André aus seiner Wohnung im ersten Stock eines Reihenhauses auszog und wir diese Wohnung 1999 übernehmen konnten.

Diese hatte ein großes helles Ess- und Wohnzimmer mit bodentiefen Fenstern, ein kleines Schlafzimmer und ein winziges Büro, in welchem André Spicy Noodles Headquarter einrichtete. Die Wohnung war von einem Vormieter in abenteuerlichen Farben dekoriert worden (Flur in rosa und gelb, Wohnzimmertüren in blau und grün, Bad mit rosafarbener Wanne und Holzvertäfelung), aber das Schlimmste war die winzig kleine Küche. Sie hatte kein Fenster, nur eine große Türöffnung zum Wohnzimmer hin, und war – ebenfalls von einem Vormieter – selbst aus Spanplatten zusammengezimmert. Die Arbeitsplatte war so hoch, dass nicht einbaufähige Elektrogeräte samt mitgelieferter Abdeckplatte von der Höhe her darunter passten – aber nach vorn ca. 10 cm heraus standen. (Einige Details erkennt man auf diesen Fotos). Klar, dass das Putzen der Küche keinen Spaß gemacht hat…

In dieser Wohnung, die uns Studenten trotz der Küche luxuriös vorkam, hielten wir es ganze fünf Jahre aus, danach hatte ich das Referendariat hinter mir und eine Stelle in der Nähe von Koblenz in Rheinland-Pfalz. Also hieß es 2004 wieder Kartons packen und Möbel abbauen.

Wir zogen vor fast zwei Jahren in eine sehr schöne Wohnung in Andernach. Sie liegt im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses, hat eine anständige große Küche, ein ebensolches Bad, ein Wohnzimmer mit Balkon sowie ein Arbeitszimmer, in welchem ich meine Unmengen von Büchern und sonstigem Schulkram unterbringen kann. Die Wohnung ist gut geschnitten, gemütlich eingerichtet, dank Fliesenboden leicht sauberzuhalten und und praktisch gelegen. Eigentlich hatten wir vorgehabt, uns hier für längere Zeit niederzulassen, aber durch eine berufliche Veränderung steht schon der nächste Umzug an…

… to be continued!

Glass Wings

Wednesday, July 19th, 2006

clearwing butterflyToday’s National Geographic Photo of the Day shows a butterfly with windowpane wings (also available as desktop wallpaper). The wings are mostly transparent with only two dots on each side.

There are other butterflies with transparent wings, for example this clearwing butterfly, the Greta oto (see images one, two, three, four), another the red clear-wing butterfly, and clear-wing moths like the Melittia calabasa or the Snowberry Clearwing Moth.

Tarta de Santiago

Monday, July 17th, 2006

A couple of days ago a colleague brought a Tarta de Santiago to school – it was one of the best cakes I’ve ever tasted. Of course I looked for recipes online because I want to bake one myself, but I haven’t tried any of these yet:

If you’ve got a “tried ‘n true” recipe for this cake, please post in the comments or send me an e-mail. Thanks!

(Ursprünglich war das Folgende ein Teil des vorigen Postings, aber offenbar hatte ich den Namen mangels Spanisch-Kenntnissen falsch geschrieben. Kein Wunder, dass ich keine Rezepte gefunden habe…)

Vor ein paar Tagen brachte ein Kollege eine Tarta di Santiago mit in die Schule – wenn das mal nicht der leckerste Kuchen war, den ich je gegessen habe! Natürlich habe ich gleich im Web nach Rezepten gesucht und zumindest eine kleine Rezeptsammlung von Fred Zimmer gefunden, die mir weiterhelfen könnte: Tarta di Santiago. Getestete und weiterempfehlbare Rezepte für diesen leckeren Kuchen werden gerne in den Kommentaren oder per e-Mail angenommen!

Accumulated recipe and food links

Sunday, July 16th, 2006

The summer holidays (six whole weeks, yay!) started yesterday, so now I’ve finally got time again to cook something more complicated than pasta. Here are some links I collected in the past months.

Snacksby is “like macgyver, but for food“.

“I made this site because I was tired of having a pantry full of food but no clue what to cook with it.”

It’s somewhat similar to Cooking by Numbers, but more elaborate.

Asian: From Thailand Life: Chicken with Cashew Nut – Gai Pad Met Ma-Muang Himmaphan.

And because I’ve only had sushi once and want to try it again: Sushi eating howto.

Bei Frag Mutti gibt’s viele leckere Rezepte, z. B. Currysuppe mit Kokosmilch und Lachsfilet in Curryrahm.

Vor allem finde ich aber immer wieder leckere süße Rezepte dort: Zimtbrötchen, Buttermilchwaffeln, Nusskuchen mit Guss und orientalischer Joghurt-Kuchen.

Welche Gemüse- und Obstsorten wann Saison haben, beantworten der Saison- und Importkalender des Lebensmittellexikons und die Bioland-Saison-Kalender für Gemüse, Obst und Kräuter.

Wer ganz speziell nach Kochbüchern sucht, wird vielleicht beim Buchgourmet fündig.